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Stefan Franke: Geschichten ohne Worte Stefan Franke erzählt Geschichten. Mutig, kreativ, verrückt und plakativ. Über Menschen, Begegnungen, Alltägliches und Skurriles. Der 23-Jährige benutzt dazu keine Buchstaben, keine Sätze, sondern seinen Fotoapparat. „Mit der Kamera kann man mehr sagen als mit Worten“, lautet die Philosophie des Hünfelders. Er blickt auf die Welt durch seine ganz eigene Perspektive. Durch den Sucher seiner Kamera. Die Liebe zur Fotografie ist noch frisch. Vor drei Jahren machte der gebürtige Sangerhäuser seine ersten Gehversuche. Es war Zufall. Und schnell merkte Stefan, dass er zu mehr berufen ist als bloß zur hobbymäßigen Knipserei. Seine Bilder waren damals schon lebendig, auch wenn sich der junge Mann noch nicht an Menschen als Motive heranwagte. Bald schon wollte er mehr wissen. Über Bildgestaltung, Belichtung, Farbe und Kontrast. Stefan sog die Theorie in sich auf. Doch gewisse Dinge konnte der Hünfelder nicht lernen, weil er sie von Natur aus besaß: das Auge und das Gespür für die richtigen Momente, für Stimmungen, dazu Begabung und jede Menge Kreativität. Seine erste Ausstellung war nur eine Frage der Zeit. Anfang 2009 war es soweit. „Mehrfarbig“ lautete der Titel der Vernissage in der Hünfelder Konrad-Zuse-Schule. Die großartige Resonanz hat den 23-Jährigen darin bestärkt, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Nach dem Abschluss der Fachoberschule und seinem Zivildienst hat Stefan das Fotografie Studium an der Fachhochschule Dortmund begonnen. Seine Vision: Bilder machen an den schönsten Orten der Welt, für die Werbe-Industrie, Peoplefotografie und auch Kunstszene. Denn Stefan Franke will seine Geschichten um viele Kapitel ergänzen, die so vielseitig sind wie das Leben: mal bunt und mal schwarz-weiß.
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